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DAX: Temporäre oder nachhaltige Eintrübung?

Der DAX kämpft aktuell wieder gegen einen höheren Abwärtsdruck, den auch der Value-Stars-Deutschland-Index zu spüren bekommt. Im Mittelpunkt des Börsengeschehens steht die Frage, ob aus der Konjunktureintrübung eine längere Rezession wird.

Die Auswirkungen des Ukrainekriegs haben den zarten Aufschwung, der sich zuvor im industriellen Sektor abgezeichnet hatte, zum Erliegen gebracht. Die Kernfrage ist nun, ob die Eintrübung der wirtschaftlichen Dynamik relativ kurzlebig ist, oder ob die Entwicklung in eine große Rezession mündet. Für letzteres Szenario gibt es im Moment noch keine starken Belege, aber Wachsamkeit ist gefragt, auch wegen eines Abschwungs in China.

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Deutlicher Dämpfer

Im Januar hatte sich der Industrie-Einkaufsmanagerindex in Deutschland und der Eurozone etwas erholt, im Februar folgte ein kleiner Aufschwung in den USA. Nach dem schwierigen, von Engpässen geprägten Jahr 2021 schien damit eine wieder höhere Dynamik in der Industrie möglich. Der Ukrainekrieg hat das zunichte gemacht, die Unternehmen kämpfen mit neuen Engpässen, stark steigenden Preisen und teilweise wegen des Kriegs und der Sanktionen auch mit einer rückläufigen Nachfrage. Auffällig ist, dass der jüngste Indexrückgang recht synchron in der Eurozone, den USA und in China ausgefallen ist.

Servicesektor robust – nur nicht in China

Allerdings war die Entwicklung im Dienstleistungssektor in der Eurozone und in den USA zuletzt robust, das könnte zu einer wichtigen Konjunkturstütze werden. Das liegt an der schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen gegen die Corona-Pandemie, nachdem die ausgeprägte Omikron-Welle keine Überlastung mehr im Krankenhaussektor verursacht hat. Etwas anders sieht es in China aus, das Land versucht trotz der kaum kontrollierbaren Omikron-Infektionen immer noch, eine Zero-Covid-Strategie durchzuhalten. Das erfordert immer wieder drastische Einschnitte. Die aktuellen Maßnahmen haben im Servicesektor zu einer deutlichen Stimmungseintrübung geführt.

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Besser als der DAX

Seit Auflage hat der Value-Stars-Deutschland-Index den DAX deutlich geschlagen.

Fazit

Insgesamt dominieren im Moment die Abwärtsrisiken. Im Ukrainekrieg zeichnet sich keine Entspannung ab, weitere Horrornews à la Butscha könnten die Eskalationsspirale weiter antreiben und die Konjunktur endgültig in Richtung Rezession drücken. Zumal China zunehmend zum Sorgenkind wird, da die Zero-Covid-Strategie immer schwieriger wird. Ein Hoffnungsschimmer ist aber der relativ robuste Servicesektor in der Eurozone und den USA – und es besteht natürlich weiter die Möglichkeit, dass eine Verhandlungslösung zur Ukraine die Lage urplötzlich deutlich verbessert.

Noch gibt es damit Hoffnung, dass der Konjunkturkollaps ausbleibt. Dann würden robuste Unternehmensstorys an der Börse wieder in den Vordergrund rücken – und das Value-Stars-Portfolio könnte davon profitieren. Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 212,6 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 50,4 % gestiegen ist (Stand 11.04.2022, 18.25 Uhr).

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Stand 28.05.2024 / 11:28, L&S
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Seit Emission
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Ø pro Jahr
Emissionskurs (EUR)
100,00
Emissionsdatum
23.12.2013
Handelsplätze
Stuttgart, L&S
Zertifikatsgebühr p.a.  
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Performancegebühr  
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