Nach einer hohen Schlagzahl zu Jahresbeginn ging es bei Mutares, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, zuletzt gemächlicher zu. Das könnte sich aber bald wieder ändern – eine vielversprechende Perspektive für die Aktie.
Nach einem regelrechten Feuerwerk an Transaktionen zum Jahresbeginn war es zuletzt wieder ruhiger um unseren Musterdepotwert Mutares geworden. Immerhin konnte der Sanierungsspezialist in dieser Woche vermelden, dass die Übernahme von drei Tochtergesellschaften des französischen Chemiekonzerns Venator erfolgreich abgeschlossen wurde und dass eine Vereinbarung zum Erwerb des Bodenbelag-Geschäfts der Hamberger Industriewerke getroffen wurde. Beide Zukäufe sind mit einem Umsatzvolumen von 35 bzw. 150 Mio. Euro aber eher klein.
Größeres könnte indes vor der Tür stehen, denn in einem kürzlich gegebenen Interview betonte CIO Laumann, dass die Exit-Pipeline für 2026 prall gefüllt sei und insbesondere zwei „Blasts“, also mutmaßlich sehr große Verkaufstransaktionen, anstünden. Großes hat Mutares zudem in den USA vor, wo die Münchner derzeit kräftig expandieren und in fünf Jahren bereits den gleichen Gewinnbeitrag wie aktuell in Europa erzielen wollen.
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