Die Aktie von Eckert & Ziegler, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, hat deutlich konsolidiert. Die, um Währungseinflüsse bereinigte, operative Dynamik bleibt aber beachtlich und sollte den Kurs langsam stützen.
Unser Indexwert Eckert & Ziegler hat die vorläufigen Zahlen 2025 bestätigt und den Umsatz um über 5 % auf 312 Mio. Euro verbessert. Das Nettoergebnis stieg sogar überproportional um gut 46 % auf 48,8 Mio. Euro. Der Ausblick hingegen ist währungsbedingt verhalten. Hintergrund ist die Entwicklung beim US-Dollar.
Dollarschwäche drückt auf die Stimmung
Für 2026 rechnet das Management mit einem Umsatzplus von unter 3 % auf rund 320 Mio. Euro, das bereinigten EBIT soll um 3 % auf rd. 80 Mio. Euro steigen. Knackpunkt ist hier der US-Dollar, für den das Unternehmen eine weitere Abwertung erwartet. Denn währungsbereinigt trauen sich die Berliner ein Plus beim Umsatz von 9 % und beim bereinigten EBIT von sogar 21 % zu.
Das belegt zum einen die operative Stärke bei den isotopentechnischen Komponenten für Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Zum anderen zeigt es aber auch die Kehrseite der Aktivitäten im Dollarraum und in südamerikanischen Ländern mit Hyperinflation.
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