Die Aktie von Deutz, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, war zuletzt auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren gestiegen. Die anschließende Konsolidierung, auch verursacht durch eine Kapitalerhöhung, werten wir als Nachkaufgelegenheit.
Nach einem kräftigen Anstieg infolge mehrerer Analystenempfehlungen befand sich die Deutz-Aktie schon seit Mitte letzter Woche im Konsolidierungsmodus. Am Dienstag folgte dann ein weiterer kräftiger Rücksetzer, nachdem tags zuvor bekannt wurde, dass der Maschinenbauer sein Grundkapital unter Ausschluss des Bezugsrechts um 10 % erhöhen will, was inzwischen auch so durchgeführt wurde.
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Rein operativ muss einem trotz der Verwässerung aber nicht bange werden. Zwar macht das Management keine konkreten Angaben, wie der Bruttoemissionserlös von knapp 180 Mio. Euro verwendet werden soll. Es liegt aber durchaus die Vermutung nahe, dass Deutz den zusätzlichen Spielraum nutzen wird, um seine stimmige Transformationsstrategie weg vom klassischen Motorengeschäft weiter voranzutreiben.
Hier hatten die Kölner mit der Übernahme von FFG zuletzt ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Schließlich soll das Rüstungsunternehmen 2027 schon mehr als 1 Mrd. Euro Umsatz bei einer Marge von über 20 % zum Konzernergebnis beisteuern, wodurch das KGV der Deutz-Aktie auf unter 10 fallen könnte.
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