IBU-tec, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, wird im laufenden Jahr noch nicht wachsen. Aber das wird sich in den kommenden Perioden deutlich ändern.
IBU-tec hat im September von den Behörden die Genehmigung für neue Betriebsgebäude der im Aufbau befindlichen Produktionsanlage für LFP-Batteriematerialien in Bitterfeld-Wolfen erhalten. Das ist ein wichtiger Fortschritt für das Schlüsselprojekt der Gesellschaft, das künftig zur tragenden Säule des Wachstums wird. Schon 2027 sollte das Geschäft Fahrt aufnehmen und dann ab 2028 kräftig zulegen. Für die Aktie bietet das nach einer längeren Konsolidierung starke Perspektiven.
Auf welche Aktien setzt das Value-Stars-Team?
Jetzt zum kostenlosen Newsletter anmelden und vollständigen Einblick in die Portfoliostruktur des Value-Stars-Deutschland-Index erhalten.
Große neue Anlage für LFP-Kathodenmaterial
IBU-tec produziert unterschiedliche Materialien mit Drehrohröfen und Pulsationsreaktoren und hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf leistungsstarke Batteriestoffe fokussiert, die mit der Technologie der Gesellschaft besonders effizient hergestellt werden können. Im Zentrum steht insbesondere Lithium-Eisenphosphat-Kathodenmaterial für LFP-Akkus, für das die VW-Tochter PowerCo als Großkunde gewonnen wurde, der den Aufbau einer 15 Tsd. Tonnen Anlage über Meilensteinzahlungen in zweistelliger Millionenhöhe mitfinanziert. 2028 soll das Werk in Betrieb gehen.
Stark steigende Liefermengen ab 2027
2026 ist noch ein Übergangsjahr, in dem sich das Unternehmen stark auf die Umsetzung der Großinvestition konzentriert. Nach einem leichten Umsatzwachstum von 18,9 auf 19,7 Mio. Euro und einem mit 2,0 Mio. Euro (Marge: 10,2 %) stabilen EBITDA im ersten Halbjahr erwartet das Management für das Gesamtjahr weiterhin einen Umsatz von 37 bis 39 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge von 7 bis 10 %. Im nächsten Jahr wird IBU-tec dann aller Voraussicht nach wieder stärker in den Expansionsmodus schalten, da die Lieferung von Batteriematerialien aus den schon bestehenden Kapazitäten in Weimar (3.000 Tonnen) hochgefahren wird. Ab 2028 kommt dann ein steigender Output aus dem neuen Werk hinzu, was bis 2030 zu einem Umsatz von 120 bis 140 Mio. Euro und einer EBITDA-Marge von dann 13 bis 15 % führen soll.
Mit der Value-Strategie über 3.400% Depotperformance seit 1999 - jetzt zwei Ausgaben des Anlegerbriefs kostenlos testen und Erstabo zum halben Preis erhalten!