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DAX: Kommt das dicke Ende noch?

Dem DAX ist eine kleine Kurserholung geglückt – ist das die Trendwende oder doch wieder nur eine weitere Bärenmarktrally? Das wird insbesondere auch von der Gewinnentwicklung der Unternehmen abhängen.

Wenn man sich die Kursentwicklung im laufenden Jahr anschaut, könnte man versucht sein, daraus auf einen drastischen Gewinneinbruch im Unternehmenssektor zu schließen. Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache, auch im dritten Quartal 2022 dürften die Ergebnisse weit über dem Vorjahresniveau liegen. Pessimistischer sind die Analysten allerdings für das Jahr 2023. Kommt das „dicke Ende“ also noch?

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Gewinndynamik noch hoch

Bei den europäischen Blue Chips des STOXX 600 lagen die Gewinne im ersten Quartal dieses Jahres um 42 % über dem Vorjahreswert, im zweiten Quartal waren es immer noch 29 %. Wer nun angesichts der starken Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, erwartet, dass die Dynamik im Zeitraum von Juli bis September deutlich zurückgegangen ist, dürfte zumindest gemessen an den Konsensschätzungen der Analysten schief gewickelt sein. Denn diese sehen aktuell eine durchschnittliche Gewinnsteigerungsrate von 28,4 % vor. Zwar sind die Prognosen in den letzten Wochen etwas vorsichtiger geworden – Ende September war noch mit einem Zuwachs von mehr als 33 % gerechnet worden –, aber die Dynamik dürfte trotzdem vorerst auf hohem Niveau bleiben.

Aussichten für 2023 eingetrübt

Das gilt auch noch für das Schlussquartal mit einem voraussichtlichen Zuwachs von immerhin 18 %. Erst im nächsten Jahr fordert die Kombination aus der hohen Basis der aktuellen Periode und dem konjunkturellen Gegenwind ihren Tribut – für das zweite und dritte Quartal 2023 rechnen die Analysten im Durchschnitt mit einem Gewinnrückgang, allerdings nur im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Für das Schlussvierteljahr des nächsten Jahres wird dann aber schon wieder mit einem Zuwachs um mehr als 6 % gerechnet. Kommt es so, würde die Krise zumindest für die Blue Chips relativ glimpflich verlaufen.

Besser als der DAX

Seit Auflage hat der Value-Stars-Deutschland-Index den DAX deutlich geschlagen.

Fazit

Die bisherige Gewinnentwicklung der Unternehmen bietet keine Rechtfertigung für die hohen Kurseinbußen an der Börse. Die Bewertung ist damit deutlich günstiger geworden, das DAX-KGV hat sich für 2022 beispielsweise von 15 auf 12 reduziert und ist damit im historischen Kontext moderat. Entscheidend ist aber der Ausblick: Bleibt ein großer Gewinnrückgang in 2023 aus – und das entspricht zumindest dem aktuellen Analystenkonsens –, weisen Aktien ein großes Erholungspotenzial auf.

Das gilt auch für viele Aktien im Value-Stars-Deutschland-Index, die sich operativ bisher gut behauptet haben, aber trotzdem – aus Furcht vor einem späteren Gewinneinbruch – zum Teil hohe Kursverluste hinnehmen mussten. Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 141,2 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 37,0 % gestiegen ist (Stand 24.10.2022, 18.15Uhr).

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Stand 01.12.2022 / 22:59, L&S
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