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DAX: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Kommt sie oder kommt sie nicht – die konjunkturelle Trendwende? Aus der Industrie überwiegen noch die negativen Signale. Doch es gibt auch Gründe, die für eine Erholung sprechen, was dem DAX und mehr noch dem Value-Stars-Deutschland-Index zugutekommen würde.

Nachdem das Schuldendrama in den USA mal wieder auf den letzten Drücker abgewendet wurde, können sich die Börsianer den Fundamentaldaten zuwenden. Und die fallen weiterhin eher durchwachsen aus, vor allem im industriellen Sektor, dessen Dynamik in den wichtigsten Wirtschaftsregionen weiter rückläufig ist. Da stellt sich die Frage, was hier die Wende auslösen könnte. Nach dem Ausbruchversuch über das Allzeithoch hat der DAX erst einmal eine Konsolidierung gestartet, der kurzfristige Aufwärtstrend ist aber weiter intakt.

Der Anlegerbrief: Über 2.900 % Depotperformance

Mit der Value-Stars-Strategie hat das Musterdepot des Anlegerbriefs seit Auflage im Juni 1999 alle gängigen Indizies um Längen geschlagen.

Hoffnungen bislang enttäuscht

Wer die Hoffnung hatte, dass sich im Mai in der Industrie langsam aber sicher eine Trendwende zum Besseren abzeichnet, wurde von den neusten Daten der Einkaufsmanager-Indizes enttäuscht. Sowohl in Deutschland und der Eurozone insgesamt als auch in den USA und in China ging es mit den Stimmungsbarometern weiter abwärts, damit befinden sich mittlerweile alle im Kontraktionsbereich (< 50 Punkte). Eine schwache Nachfrage macht dem Sektor zu schaffen, daher ist die Produktion bei vielen Unternehmen inzwischen rückläufig.

Lagereffekt als Sonderfaktor

Eine gewichtige Rolle bei der aktuellen Nachfrageschwäche dürfte der Lagerabbau spielen. Wegen großer Probleme mit Materialengpässen hatten Unternehmen im letzten Jahr zwischenzeitlich hohe Lagerbestände aufgebaut, dann hat sich die Lage aber im Jahresverlauf entspannt – und der konjunkturelle Abschwung hat den Blick wieder eher auf den Cashflow als auf die Lieferfähigkeit gelenkt, weswegen bei vielen Gesellschaften eine Reduktion des Working Capital eingeleitet wurde. Dieser Prozess dürfte aber inzwischen weit fortgeschritten sein und damit künftig keine große Belastung mehr darstellen.

Besser als der DAX

Seit Auflage hat der Value-Stars-Deutschland-Index den DAX deutlich geschlagen.

Fazit

Die Nachfrage nach Industriegütern schwächelt. Diese Entwicklung wurde durch die allgemein relativ ausgeprägte Verunsicherung und einen umfangreichen Lagerabbau eingeleitet. Zumindest die Korrektur der Bestände dürfte mittlerweile aber recht weit fortgeschritten sein. Bleiben neue negative Schocks aus, könnte daher das Abwärtsmomentum zumindest abnehmen. Allerdings ist im Moment noch kein größerer positiver Impuls ersichtlich. Eventuell kommt dieser aber von weiterer abnehmenden Inflations- und Kostenproblemen.

Sollte sich eine konjunkturelle Belebung im zweiten Halbjahr abzeichnen, könnte davon der DAX und – mehr noch – auch der Value-Stars-Deutschland-Index profitieren. Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 225,9 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 62,3 % gestiegen ist (Stand 05.06.2023, 12.15Uhr).

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Stand 29.09.2023 / 16:28, L&S
ISIN: DE000LS8VSD9
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Seit Emission
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Ø pro Jahr
Emissionskurs (EUR)
100,00
Emissionsdatum
23.12.2013
Handelsplätze
Stuttgart, L&S
Zertifikatsgebühr p.a.  
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Performancegebühr  
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