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M1 Kliniken: Schöne Aussichten

Die Aktie von M1 Kliniken, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, ist im Dezember 2025 auf den höchsten Stand seit mehr als zwölf Monaten gestiegen. Der Aufschwung ist fundamental gut untermauert.

Nachdem die M1-Aktie im letzten Jahr lange Zeit lustlos vor sich hindümpelte, holte sie zum Jahresende kräftig Schwung und schloss das Jahr zumindest mit einem Plus von 9 % ab. Das könnte aber erst der Anfang gewesen sein, denn die fundamentalen Aussichten bleiben für den Betreiber von Schönheitskliniken anhaltend gut und die Kapitalmarktwahrnehmung hat sich sogar deutlich verbessert.

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Verkauf der Großhandelssparte

Für letzteres sorgte die lange vom Management angekündigte und im Oktober 2025 endlich vollzogene Trennung von der wenig profitablen Großhandelssparte Haemato, die an die Mannheimer Phoenix-Gruppe verkauft wird. Dadurch werden die Düsseldorfer künftig als reinrassiger Betreiber von Schönheitskliniken wahrgenommen. Der positive Effekt wird schon an den Ist-Zahlen deutlich: Während der Gesamtkonzern in den ersten neun Monaten 2025 Umsatz und EBIT um 6,7 % bzw. 11 % steigerte, konnte die Kliniksparte ein Umsatzplus von 9,5 % auf 77,8 Mio. Euro verzeichnen und das EBIT sogar um 29,7 % auf 21,1 Mio. Euro verbessern.

Starke Wachstumstreiber

Unterfüttert wird dies durch eine optimistische Prognose für 2025, die allein für die Kliniksparte einen Erlös von 100 bis 120 Mio. Euro vorsieht, nach 91,7 Mio. Euro im Vorjahr. Und auch mittelfristig bleiben Aussichten für die Schönheitsmedizin rosig. Getrieben vor allem von einer zunehmenden Nachfrage nach minimal- oder nichtinvasiven Verfahren wie Botox-, Filler- und Laser-Behandlungen rechnen Branchenstudien deutschland- wie weltweit für die kommenden Jahre mit einem hohen einstelligen, wenn nicht zweistelligen Marktwachstum pro Jahr. Entsprechend zuversichtlich gibt sich auch das Management von M1, das die Zahl der Kliniken bis 2029 von derzeit rd. 60 auf 150 bis 200 steigern will. Damit einhergehen soll ein Umsatzwachstum auf 200 bis 300 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 20 %, wobei letztere schon konservativ erscheint, nachdem die EBIT-Marge der Klinik-Sparte zuletzt bereits bei 27 % lag.

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Fazit

Aber selbst wenn man nur die Vorstandsplanung zugrunde legt, würde das KGV der M1-Aktie perspektivisch in den einstelligen Bereich fallen. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von über 3 % und als Bonus noch weitere Übernahmefantasie, denn nach Unternehmensangaben haben Private-Equity-Investoren auch auf die Klinik-Sparte von M1 ein Auge geworfen. Kurzum: Ein Top-Pick für 2026.

Die Aktie der M1 Kliniken ist seit September 2024 Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index. Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 162,8 % erzielt (Stand 16.01.2026, 20:30 Uhr).

Disclaimer

Der Value-Stars-Deutschland-Index und/oder der Autor und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzen Anteile an folgenden Unternehmen: M1 Kliniken. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Stand 17.01.2026 / 13:03, L&S
ISIN: DE000LS8VSD9
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Performance  
+165,0 %
Seit Emission
+8,4 %
Ø pro Jahr
Emissionskurs (EUR)
100,00
Emissionsdatum
23.12.2013
Handelsplätze
Stuttgart, L&S
Zertifikatsgebühr p.a.  
1,75 %
Performancegebühr  
20,0 %
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