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DAX: Wie groß wird der Schaden?

Der DAX leidet mächtig unter den Turbulenzen, die der Angriff des Iran durch die USA und Israel ausgelöst haben. Aber obwohl die Auswirkungen kurzfristig massiv sind, könnte sich die Lage auch relativ zeitnah wieder beruhigen.

Es hat schon eine gewisse Tragik: Jedes Mal, wenn sich die gebeutelte deutsche Industrie anschickt, die Talsohle zu verlassen, bekommt sie von Trump neue Knüppel zwischen die Beine geworfen. Dieses Mal ist es der Irankrieg, der insbesondere wegen der deutlichen Auswirkungen auf die Energiepreise die konjunkturelle Dynamik belasten dürfte. Entscheidend wird sein, wie lange der Konflikt anhält und wie nachhaltig die Folgen sind.

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Eigentlich sah es gut aus

Die Hoffnung war groß, dass die fortgeschrittenen Anpassungsprozesse in der Industrie an das schwierige Umfeld und die Investitionsoffensive der Bundesregierung im laufenden Jahr endlich zu einer Konjunkturbelebung in Deutschland führen. Und die jüngste Entwicklung der Frühindikatoren hat diese Chance bestätigt. So bewegte sich der ZEW-Index zuletzt in der Nähe der Mehrjahreshöchststände, der IFO-Index hat im Februar einen kleinen Satz gemacht und dem deutschen Industrie-Einkaufsmanagerindex ist nach 42 Monaten die Rückkehr in den Expansionsmodus gelungen.

Wird die Verfügbarkeit nachhaltig beeinträchtigt?

Doch die Erhebungen fanden allesamt vor dem Ausbruch des Irankriegs statt. Mit diesem werden die Karten jetzt – leider – neu gemischt. Besonders stark sind die Auswirkungen auf die Energiekosten. So hat der Ölpreis gegenüber dem Zwischentief aus dem Dezember mittlerweile drastisch zugelegt, ebenso wie der Dutch TTF Natural Gas Future (Aprilkontrakt). Diese Entwicklung ist auf die iranische Doppelstrategie zurückzuführen, einerseits den Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus zu blockieren und andererseits gezielt Verarbeitungs- und Transportkapazitäten in der Region zu attackieren. Je länger der Konflikt dauert, desto größer dürften die Zerstörungen ausfallen –

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Fazit

Es ist keine Frage, ob der Irankrieg die Stimmung in der deutschen Wirtschaft belastet – sondern nur, wie stark. Je schneller der Konflikt beendet ist, desto geringer dürften die Auswirkungen ausfallen. Wir gehen davon aus, dass die gegenseitigen Angriffe mehrere Wochen dauern. 

Tritt das so ein und bleibt ein Flächenbrand aus, könnte das für die sich abzeichnende deutsche Konjunkturerholung gerade noch verkraftbar sein, was auch dem DAX – und dem Value-Stars-Deutschland-Index – helfen würde.

Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 177,2 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 145,9 % gestiegen ist (Stand 09.03.2026, 12.35 Uhr).

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Stand 01.03.2026 / 19:03, L&S
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Emissionskurs (EUR)
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Emissionsdatum
23.12.2013
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