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Gold: Massive Korrektur, aber keine Trendwende

Gold korrigiert deutlich, was aber vor allem auf das temporäre Zusammentreffen ungünstiger Faktoren zurückzuführen ist. Die entscheidenden Stützen für den Bullenmarkt sind weiter intakt.

Nicht nur Aktien sind wegen der Auswirkungen des Irankriegs kräftig eingeknickt, auch der Goldpreis ist stark eingebrochen. In den Medien waren dazu Kommentare zu vernehmen, dass das Edelmetall seine Funktion als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten verloren hat. Im aktuellen Fall stimmt das sicherlich, das hängt aber stark mit der Kursentwicklung zusammen, die aus dem übergeordneten Krisenszenario resultiert. Und für das bleibt das Edelmetall weiter eine gute Wahl.

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Gold im letzten Jahr attraktive Fluchtburg

Die Weltpolitik ist in Trumpzeiten chaotisch geworden, der US-Präsident wechselt sehr schnell seine Meinung und seine Politik in Bezug auf elementare Weichenstellungen. Und er hält nichts von einer restriktiven Zinspolitik und attackiert die FED, was – neben seinen Zöllen – Inflationsgefahren heraufbeschwört. Finanzinvestoren haben daher im letzten Jahr verstärkt in Gold-ETFs investiert, um sich gegen die unsichere Weltwirtschaftslage abzusichern. Das hat die Gold-Rally zusätzlich befeuert.

Quelle: gold.org

Gewinnmitnahmen und Liquiditätsbedarf

Im Januar dieses Jahres eskalierte der Trend und führte dann schließlich, nach hohen Zuwächsen, zu einem ersten Kurseinbruch bei Gold. Daraufhin haben die Anleger im Februar ihre ETF-Käufe schon deutlich zurückgefahren – und angesichts der jüngsten Entwicklung ist es aus unserer Sicht nicht unwahrscheinlich, dass der März der erste Monat mit Nettoabflüssen auf globaler Ebene seit dem Mai letzten Jahres wird. 

Leitet das womöglich das Ende der Goldhausse ein? Das halten wir für eher unwahrscheinlich. Aktuell sind einfach zwei Faktoren zusammengekommen, nämlich einerseits Gewinnmitnahmen nach enormen Kursgewinnen und andererseits Liquiditätsbedarf angesichts hoher kurzfristiger Verluste in mehreren Anlageklassen. Das sind klassische Determinanten einer Korrektur.

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Fazit

Die Korrektur bei Gold ist deftig, eine Trendwende sehen wir aber nicht. Dafür müsste sich das große Bild aufhellen. Eine verlässliche US-Politik mit einer unabhängigen FED, ein Ende der massiven Ausweitung der Staatsschulden, eine Rückkehr zu globaler Handelskooperation – das wäre eine Entwicklung, die die Hausse beenden könnte. Nichts davon zeichnet sich ab. Daher ist die Korrektur eher eine Kaufchance für noch unterinvestierte Anleger. Das könnte im Übrigen auch für den Value-Stars-Deutschland-Index gelten, dann auch dort hat die massive Marktkorrektur den dynamischen Aufwärtstrend in diesem Jahr rapide unterbrochen.

Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 155,7 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 140,9 % gestiegen ist (Stand 31.03.2026, 11:25 Uhr).

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Stand 31.03.2026 / 21:24, L&S
ISIN: DE000LS8VSD9
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Performance  
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Seit Emission
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Ø pro Jahr
Emissionskurs (EUR)
100,00
Emissionsdatum
23.12.2013
Handelsplätze
Stuttgart, L&S
Zertifikatsgebühr p.a.  
1,75 %
Performancegebühr  
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