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Gold: Starke Treiber für das Comeback

Bei Gold geht es wieder aufwärts. Und es spricht einiges dafür, dass das nicht nur ein kurzer Rebound ist.

Nach dem Anstieg auf neue Allzeithochs bei mehr als 5.500 US-Dollar je Unze in Q1 hat sich der Goldpreis eine ausgeprägte Konsolidierung gegönnt, die mit einem Rückgang auf rund 4.000 US-Dollar im Juni/Juli einhergegangen ist. Doch auf dem Niveau gelang die Bodenbildung und anschließend dann eine größere Kurserholung. Diese scheint fundamental gut untermauert.

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Gewinnmitnahmen von Finanzinvestoren

Den zwischenzeitlichen Goldpeak haben Finanzinvestoren genutzt, um auch einmal Kasse zu machen. Im März sind daher rund 84 Tonnen aus Gold-ETFs abgeflossen, das war der größte Aderlass seit September 2022. Nach einem kleinen Rebound im Folgemonat gab es im Mai per Saldo noch mal einen kleineren Rückgang (-16 Tonnen) und im Juni einen größeren (-77 Tonnen), auf den im Juli wieder Zuwächse (+24 Tonnen) folgten. Damit waren die Finanzinvestoren ein Treiber der Marktkonsolidierung. Anders haben hingegen die Notenbanken agiert, die ihre Goldbestände immer weiter aufstocken. Im Juni hat das Kaufvolumen mit 63 Tonnen das Verkaufsvolumen (12 Tonnen) weit übertroffen und im ersten Halbjahr betrug der Nettobestandszuwachs 102 Tonnen (Datenquelle: gold.org).

Quelle: gold.org

Ist das die Wende?

Interessant ist, dass die Halbjahres-Nachfragemenge, gemessen in Tonnen, in den letzten Jahren zwar im Trend leicht gestiegen ist, aber insgesamt nur moderat zugelegt hat. Das liegt schlichtweg auch daran, dass die Angebotsmenge nicht leicht auszuweiten ist – gerade das macht Gold ja so interessant als Wertbewahrer. Der Anpassungsmechanismus ist daher der Preis. Das ist ablesbar aus der Entwicklung der Nachfrage gemessen in US-Dollar. Denn die ist förmlich explodiert: Lag sie in den ersten sechs Monaten von 2024 noch knapp über 150 Mrd. US-Dollar, so waren es im ersten Halbjahr 2026 rund 380 Mrd. US-Dollar.

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Fazit

Angesichts erodierender Staatsfinanzen in den Industriestaaten sinkt das Vertrauen in Staatsanleihen, weshalb Anleger und Notenbanken händeringend nach Alternativen suchen. Fündig werden sie insbesondere bei Gold, das daher zu Jahresanfang auf neue Allzeithochs gestiegen ist. Nach einer längeren Konsolidierungsphase mit deutlichen Abschlägen zeigt der Trend inzwischen wieder aufwärts. Das Edelmetall bleibt aus unserer Sicht eine unverzichtbare Depotbeimischung zur Inflationsabsicherung. 

Für den Depotschwerpunkt, der klassischerweise aus Aktien bestehen sollte, sind aktuell deutsche Nebenwerte aus dem Industrieumfeld wieder attraktiv, da sich die Rahmenbedingungen für die Unternehmen nach schwierigen Jahren gerade verbessern. Hier bietet der Value-Stars-Deutschland-Index einen guten Zugang.

Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 194,7 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 179,2 % gestiegen ist (Stand 31.08.2026, 12:40 Uhr).

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Stand 31.08.2026 / 16:13, L&S
ISIN: DE000LS8VSD9
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Performance  
+197,6 %
Seit Emission
+9,0 %
Ø pro Jahr
Emissionskurs (EUR)
100,00
Emissionsdatum
23.12.2013
Handelsplätze
Stuttgart, L&S
Zertifikatsgebühr p.a.  
1,75 %
Performancegebühr  
20,0 %
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