Pyrum, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, musste zuletzt einen Rückschlag hinnehmen – doch dieser dürfte sich als temporär erweisen. Mittelfristig sind die Perspektiven weiter ausgezeichnet.
Das Ende des dritten Quartals war der Stichtag, bis dahin sollte die Produktion von Carbon-Black-Pellets – neben Öl das Hauptprodukt im Altreifenrecyclingprozess von Pyrum – endlich das anvisierte Niveau mit einem Materialdurchsatz der Anlage von 1,65 Tonnen pro Stunde erreichen. Das ist nicht gelungen, nach technischen Modifikationen des Herstellers werden bislang lediglich in der Spitze 1,25 Tonnen/h erreicht.
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Die Konsequenzen der zu niedrigen Produktion für das laufende Geschäftsjahr sind deutlich: Das Management musste mit den Halbjahreszahlen (Umsatz +38 % auf 1,7 Mio. Euro, EBIT: -6,3 Mio. Euro) die Jahresziele reduzieren. Gemäß der neuen Guidance wird nur noch ein Umsatz von 4,2 bis 5,3 Mio. Euro (zuvor: 6,5 bis 9,5 Mio. Euro) und ein EBIT von -10,0 bis -12,5 Mio. Euro (zuvor: -8,0 bis -10,5 Mio. Euro) für 2026 erwartet.
Wahrscheinlichkeit für rasante Expansion steigt
Verschiebungen sind bei dem ehrgeizigen Expansionsprozess von Pyrum schon mehrfach aufgetreten, den aktuellen halten wir aber für nicht dramatisch. Denn eine finale Lösung für die Anlage ist gefunden – wenn andere Versuche nicht erfolgreich sind, wird ab Dezember eine zweite Dosiereinheit installiert, die das Problem nach aktuellem Kenntnisstand nachhaltig löst.
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