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DAX: Soft Landing möglich?

Der DAX gönnt sich gerade ebenso wie der Value-Stars-Deutschland-Index eine kleine Verschnaufpause. Konjunkturell hat sich die Lage aber etwas aufgehellt – ein Soft Landing der Wirtschaft würde weiteres Kurspotenzial eröffnen.

Dass sich die Industrie im laufenden Jahr in einem stetigen Abschwung befindet, ist unstrittig, das wird im vierten Quartal 2022 und in den ersten drei Monaten von 2023 mutmaßlich, zumindest in Europa, zu niedrigen oder sogar negativen BIP-Wachstumsraten führen. Die jüngste Entwicklung der europäischen Industrie-Einkaufsmanagerindizes deutet aber an, dass eine Stabilisierung möglich ist – dafür ist allerdings auch etwas Glück nötig.

Nachfrage schwächelt

Nachdem der Expansionsdrang der deutschen und europäischen Industrie im letzten Jahr zunehmend von Materialengpässen und stark steigenden Kosten gebremst wurde, hat sich das Bild in 2023 gedreht: Die Engpassprobleme nehmen ab (und in jüngster Zeit auch die Belastungen durch stark steigenden Inputpreise), zugleich schwächelt aber die Nachfrage seit dem Ausbruch des Ukrainekriegs deutlich, was sich in jüngster Zeit auch in einer rückläufigen Produktion niedergeschlagen hat. Das zeigen die Industrie-Einkaufsmanagerindizes, die im laufenden Jahr von 59,8 auf 46,2 Punkte (Deutschland) bzw. von 58,7 auf 47,1 Punkte (Eurozone) zurückgegangen sind – ein Wert oberhalb von 50 Punkten signalisiert eine Expansion.

Besser als befürchtet

Aber isoliert betrachtet gab es im November einen Anstieg um 1,1 Punkte in Deutschland und um 0,7 Punkte in der Eurozone. Das deutet an, was zuletzt auch aus dem Unternehmenssektor zu hören war, nämlich dass das vierte Quartal besser als befürchtet läuft. Das könnte noch viel mehr für die USA gelten. Zwar war der Industrie-Einkaufsmanagerindex dort im November schwach, aber für die Gesamtwirtschaft signalisiert die Realtime-Datenauswertung der Atlanta-FED ein Q4-Wachstum von annualisiert 4,3 % - das liegt weit über der Konsensus-Schätzung. Ein Sorgenkind bleibt aber China, das sich mit häufigen Corona-Lockdowns selber schwächt und dessen Industriedaten im November enttäuschend ausgefallen sind.

Besser als der DAX

Seit Auflage hat der Value-Stars-Deutschland-Index den DAX deutlich geschlagen.

Fazit

In Summe scheint es möglich, dass der europäischen Wirtschaft in den nächsten Quartalen ein Soft Landing gelingt. Dafür ist vielleicht auch etwas Glück nötig, nämlich ein milder Winter in Westeuropa, der mutmaßlich ein erneuts Aufflammen der Energiekrise verhindern würde. In diesem Fall könnte der DAX nach einer Konsolidierungspause durchaus weiter klettern, das gilt auch für den Value-Stars-Deutschland-Index. Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 168,5 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 52,8 % gestiegen ist (Stand 06.12.2022, 12.10 Uhr).

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