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DAX: USA als Zugpferd

Der DAX befindet sich im Prinzip schon seit Mitte Dezember in einer Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau. Die starken Fundamentaldaten vor allem in den USA könnten dabei helfen, die Rally perspektivisch fortzusetzen.

Der DAX versucht im Moment, sich über der Marke von 17.000 Punkten zu etablieren, tut sich damit aber schwer. Anders der Dow Jones Industrial in den USA, der eine ähnliche Hürde (knapp unter 38.000 Punkten) bereits überwunden und frische Allzeithochs markiert hat. Das spiegelt auch die unterschiedliche Entwicklung der Unternehmen in den USA und in Europa wider. Die Hoffnung bleibt aber, dass die US-Titel den hiesigen Markt weiter mitziehen.

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US-Wirtschaft sehr robust

Der DAX und der Dow Jones Industrial sind längere Zeit weitgehend gleichgelaufen – bis Mitte Dezember letzten Jahres. Seitdem hat sich der US-Benchmarkindex etwas nach oben abgesetzt. Das spiegelt die unterschiedliche Lage dies- wie jenseits des Atlantiks wider. Während der Euroraum und insbesondere Deutschland gegen eine Stagnation oder sogar eine Rezession kämpfen, überraschen die USA mit sehr robustem Wachstum: Allein im Schlussquartal 2023 hat das US-BIP um annualisiert 3,3 % expandiert und damit die Erwartungen deutlich übertroffen.

Quelle: Lipperalpha/Refinitiv

Starke Gewinnentwicklung im S&P 500

Bei der Entwicklung der Unternehmenszahlen sieht es nicht anders aus. Das Schlussquartal in den USA scheint sehr erfreulich auszufallen. Zur Halbzeit der Zahlenveröffentlichungen im S&P 500 haben satte 81 % der Gesellschaften die Gewinnerwartungen übertroffen und nur 15 % lagen darunter. Im Moment rechnen die Analysten im Durchschnitt mit einem Gewinnwachstum von 8,1 %, wobei die Entwicklung in Bezug auf einzelne Branchen sehr heterogen ausfällt. 

Erheblich trister sieht es hingegen in Europa aus. Vom STOXX 600, aus dem bislang noch deutlich weniger als die Hälfte der Unternehmen berichtet hat, lagen nur 55 % über den Erwartungen (und 39 % darunter). Insgesamt sehen die Gewinnschätzungen für das Schlussquartal einen Rückgang der EpS um 7,6 % vor – eine starke Diskrepanz zum US-Trend.

Besser als der DAX

Seit Auflage hat der Value-Stars-Deutschland-Index den DAX deutlich geschlagen.

Fazit

Die US-Börse ist mal wieder der Trendsetter, und die starke Gewinnentwicklung der dortigen Unternehmen stellt einen kräftigen Kurstreiber dar. Auf dem hiesigen Kontinent sieht es im Moment deutlich mauer aus, zumindest gemessen an der Gewinnentwicklung im STOXX 600. Es bleibt aber die Hoffnung, dass die USA Europa mal wieder mitziehen und vielleicht sogar die Konjunkturwende herbeiführen. 

Im industriellen Sektor gibt es auf dem hiesigen Kontinent bereits Anzeichen für eine Erholung. Das ist eine gute Nachricht, auch für den Value-Stars-Deutschland-Index.Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 136,5 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 79,6 % gestiegen ist (Stand 13.02.2024, 11.25 Uhr).

Disclaimer

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Stand 19.04.2024 / 13:29, L&S
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23.12.2013
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