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DAX: Der Ritt auf der Zinswelle treibt an

Der DAX hat sich überzeugend über der Marke von 18.000 Punkte etabliert. Ein wichtiger Treiber ist die Zinssenkungsfantasie. Insgesamt verbessert sich damit auch die Lage für die Nebenwerte.

Die Wirtschaft in den Industrieländern hatte in den letzten zwei Jahren enorme Zinssteigerungen zu verkraften. Und auch, wenn Deutschland im Moment weiter schwächelt und der Immobiliensektor in mehreren Ländern leidet, ist das in Summe bislang sehr gut gelungen. Was wird da erst, wenn die Zinsen wieder sinken? Dieses Szenario feiern die Anleger auch beim DAX mit neuen Höchstkursen.

Der Anlegerbrief: Über 2.700 % Depotperformance

Mit der Value-Stars-Strategie hat das Musterdepot des Anlegerbriefs seit Auflage im Juni 1999 alle gängigen Indizies um Längen geschlagen.

US-Rezession bleibt aus

Wenn man im März 2022 Volkswirte bei der ersten Zinserhöhung der FED gefragt hätte, wie es um die US-Wirtschaft Anfang 2024 bestellt sein würde, wenn die Notenbank die Zinsen in weniger als anderthalb Jahren um satte 525 Basispunkte erhöht, hätten die meisten vermutlich auf eine deftige Rezession getippt. Doch davon ist nichts zu sehen: Im letzten Jahr hat sich das US-BIP um 2,5 % erhöht und für dieses Jahr hat die FED gerade die Prognose kräftig angehoben, von 1,4 auf 2,1 %. Die Eurozone tut sich zwar schwerer, aber die EZB erwartet auch hier ein Plus von 0,6 %.

Quelle: leitz

Zinssenkungen stehen an

Entscheidend für die Anleger ist, dass diese relativ robuste Wirtschaftsentwicklung mit einer deutlichen Beruhigung bei der Inflation einhergeht. Während die EZB für das laufende Jahr einen Rückgang der Preissteigerungsrate im Euroraum von 5,4 auf 2,3 % erwartet, hat die FED ihre Inflationsschätzung von 2,4 % zuletzt bekräftigt – trotz der kräftigen Anhebung beim Wachstumsausblick. 

Das FED-Führungsgremium erwartet daher weiterhin bis zum Jahresende einen Rückgang des Leitzinses von aktuell 5,375 % (Mittelwert) auf 4,6 %, und Ende 2025 könnte der Satz dann sogar nur noch bei 3,6 % liegen – hier sah die Projektion bislang 3,9 % vor. So konkret wird die EZB nicht, aber auch im Euroraum steht mutmaßlich im Sommer der Beginn des Zinssenkungszyklus an.

Besser als der DAX

Seit Auflage hat der Value-Stars-Deutschland-Index den DAX deutlich geschlagen.

Fazit

Keine Frage, es ist absolut bemerkenswert, wie gut die Wirtschaft insgesamt den starken Zinsanstieg bewältigt hat. Das regt natürlich die Fantasie an, was noch passieren könnte, wenn die Zinsen erst wieder sinken. Die FED hat der Zinssenkungsfantasie in der letzten Woche neue Nahrung gegeben, das hat den DAX weiter beflügelt. Auch wenn der Index überkauft ist, stützt das Zinsszenario den Aufwärtstrend. 

Die robuste Entwicklung bei Blue Chips belebt langsam aber sicher auch den Nebenwerte-Sektor, wovon der Value-Stars-Deutschland-Index bereits profitiert hat. Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 144,4 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 92,9 % gestiegen ist (Stand 25.03.2024, 12.05 Uhr).

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Stand 19.04.2024 / 14:29, L&S
ISIN: DE000LS8VSD9
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Performance  
+141,4 %
Seit Emission
+8,9 %
Ø pro Jahr
Emissionskurs (EUR)
100,00
Emissionsdatum
23.12.2013
Handelsplätze
Stuttgart, L&S
Zertifikatsgebühr p.a.  
1,75 %
Performancegebühr  
20,0 %
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