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Öl: Rückenwind für den Aktienmarkt

Die OPEC wollte höhere Ölpreise mit Produktionskürzungen erzwingen – und ist damit gescheitert. Eine gute Nachricht für den Aktienmarkt und den Value-Stars-Deutschland-Index.

Höhere Ölpreise wären Gift für die fragile konjunkturelle Lage, insbesondere in Europa, zumal diese auch noch die Inflation anheizen würden. Trotzdem hat die OPEC zusammen mit ihren Partnern versucht, die Notierungen mit Produktionskürzungen nach oben zu treiben – auf Kosten von Marktanteilsverlusten. Das Kartell war mit dieser Politik nicht besonders erfolgreich, jetzt zeichnet sich ein Strategiewechsel ab, der gut für die Inflation und den Aktienmarkt ist.

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Globale Ölproduktion steigt

Die OPEC und ihre Partner sind bei den beschlossenen Produktionskürzungen dieses Mal relativ diszipliniert. Nach Schätzungen der US Energy Information Administration (EIA) wird der Output von OPEC+ in diesem Jahr um 0,8 Mio. Barrel pro Tag (mb/d) zurückgehen. Das hat durchaus eine gewisse Preisstabilisierung ermöglicht. Das Problem des Kartells ist allerdings, dass andere Länder in die Bresche springen: Die Förderungen von Nicht-Kartell-Ländern wird in diesem Jahr gemäß EIA-Schätzung kräftig um 1,8 mb/d zulegen, so dass die Weltproduktion auf 102,8 mb/d wächst.

In 2025 Angebotsüberschuss möglich

Damit wird sich Angebot und Nachfrage aus Sicht der EIA in diesem Jahr die Waage halten – eine schlechte Nachricht für die OPEC, deren Marktanteil weiter zurückgeht. Für das nächste Jahr prognostiziert die Energieagentur inzwischen sogar einen Angebotsüberschuss – und das Kartell wird nicht mehr dagegenhalten. 

Ganz im Gegenteil, zuletzt hat die Organisation eine Kehrtwende beschlossen: Die freiwilligen Kürzungen (gegenüber den vereinbarten Quoten) werden nur noch bis Ende September aufrechterhalten, danach soll die Förderung wieder sukzessive steigen. Das verdeutlicht die divergierenden Interessen innerhalb von OPEC+, da einige Länder eher auf höhere Preise und andere auf höhere Absatzmengen setzen.

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Besser als der DAX

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Fazit

Die OPEC-Politik mit deutlichen Produktionskürzungen hat vor allem zu Marktanteilsverlusten geführt, jetzt vollzieht das Kartell einen Strategiewechsel. Der Ölpreis hat den Aufschwung der ersten Monate dieses Jahres zuletzt auch deswegen nicht fortsetzen können und bewegt sich in der Mitte der in den letzten anderthalb Jahren ausgebildeten Preisspanne – mit Tendenz nach unten.

Da dies die Inflation dämpft und die Kosten der Unternehmen entlastet, ist das auch für den Aktienmarkt und den Value-Stars-Deutschland-Index eine gute Nachricht. Größere Probleme von Seiten des Ölpreises sind nicht zu erwarten, wenn keine neuen Schocks auftreten. Seit seiner Auflage im Dezember 2013 hat der Value-Stars-Deutschland-Index bereits eine Rendite von 149,0 % erzielt, während der DAX im gleichen Zeitraum um 94,9 % gestiegen ist (Stand 10.06.2024, 11.20 Uhr).

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.

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Seit Emission
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Ø pro Jahr
Emissionskurs (EUR)
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Emissionsdatum
23.12.2013
Handelsplätze
Stuttgart, L&S
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Performancegebühr  
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