Trump hat mal wieder für einen kräftigen Dämpfer beim DAX gesorgt, nach der Beruhigung der Bedrohungslage hat sich der Index aber schnell erholt. Insgesamt ist die Entwicklung eher als gesund zu werten.
Mit einem kräftigen Hausseschub ist dem DAX in der ersten Januarhälfte ein dynamischer Ausbruch nach oben aus der vorherigen mehrmonatigen Seitwärtsbewegung gelungen. Mitte Januar war der deutsche Leitindex dann allerdings deutlich überkauft, und das bei einem ziemlich bullishen Sentiment. Folgerichtig haben Trumps Grönlandeskapaden die Anleger auf dem falschen Fuß erwischt und zu einem kräftigen Dämpfer geführt. Das bullishe Szenario ist damit aber noch nicht zerstört.
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Anleger lange Zeit skeptisch
Im letzten Jahr waren die Anleger fast durchweg relativ skeptisch, schön ablesbar aus der Umfrage der American Association of Individual Investors, in der die Bären meist die Nase vorn hatten. Vor allem im Frühjahr haben die Zollpläne Trumps für einen Peak bei der Zahl der Pessimisten – und zugleich für einen Marktabsturz – gesorgt. Das ist dann in der Regel eine gute Bereinigung und ein Fundament für eine längere Markterholung, die im Anschluss folgerichtig dann auch zu beobachten war.
Trump sorgt für Korrektur
Gegen Jahresende hat sich zunehmend die Einschätzung durchgesetzt, dass auch Trump das robuste Weltwirtschaftswachstum nicht abwürgen kann. Das hat für einen deutlichen Anstieg der Bullenquote und für den Ausbruch beim DAX gesorgt. Zuletzt lag der Anteil der Bullen in der AAII-Umfrage aber bei knapp 50 %, das ist erfahrungsgemäß ein kritischer Wert, bei dem die Luft nach oben dünn wird. Der auch technisch überkaufte DAX war damit reif für eine Korrektur, die Trump mit seinen Grönland-Plänen ausgelöst hat, für deren Umsetzung zeitweise mal wieder mit der Zollkeule geschwungen wurde.
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