Beim DAX gibt es immer wieder Verkaufswellen, rund um die Marke von 25.000 Punkten hat sich aber eine solide Unterstützung aufgebaut. Das liegt auch an einem positiven Szenario, das für die nächsten Woche denkbar ist und für den Value-Stars-Deutschland-Index ebenfalls hilfreich wäre.
Hält der wirtschaftliche Auftrieb den Belastungen durch den neuerlichen Ölpreispeak stand? Das ist die konjunkturelle Preisfrage im Herbst 2026. Da sich kein Ende der Probleme abzeichnet, die die neue Preisrunde eingeleitet hat, droht die Stimmung erneut zu kippen. Das hat auch beim DAX erst einmal für einen Dämpfer gesorgt. Doch eine Änderung der Lage ist bald denkbar.
Auf welche Aktien setzt das Value-Stars-Team?
Jetzt zum kostenlosen Newsletter anmelden und vollständigen Einblick in die Portfoliostruktur des Value-Stars-Deutschland-Index erhalten.
Frühindikatoren verlieren an Schwung
Mit den Attacken auf den Iran und dem anschließenden kräftigen Anstieg des Ölpreises war der ZEW-Index, der zu den wichtigsten Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft zählt, im März abgestürzt. Als sich die Lage Richtung Sommer beruhigt und der Ölpreis korrigiert hat, folgte eine Erholung, allerdings stoppte die deutlich unter den Zwischenhochs von Anfang 2026. Und jetzt bröckelt die Stimmung wieder, da Öl erneut zum Höhenflug angesetzt hat. Auch bei den Einkaufsmanagerindizes zeigen die vorläufigen Werte für den Oktober, dass das Aufwärtsmomentum im Moment zum Erliegen gekommen ist.

Was machen die USA nach der Wahl?
Der ungelöste Irankonflikt ist hier der zentrale Treiber, denn dieser ist der Hauptgrund für den hohen Ölpreis. Die Folgewirkungen der Krise werden nach Aussage von ZEW-Präsident Achim Wambach immer deutlicher spürbar in Form eines generellen Inflationsauftriebs, der die Konsumentenkaufkraft schwächt und die Produktionskosten in die Höhe treibt. Da es ein geopolitisches Problem ist, das insbesondere von der erratischen US-Politik abhängt, ist eine baldige Lösung aber auch nicht ausgeschlossen. Im Fokus stehen dabei die Midterm-Wahlen in den USA. Verlieren die Republikaner deutlich, könnte das eine Kurswende in der Iranpolitik einleiten. Sollte die Trump-Partei hingegen entgegen der Prognosen gewinnen, könnte sie sich auch in ihrer Außenpolitik bestärkt fühlen.
Mit der Value-Strategie über 3.400% Depotperformance seit 1999 - jetzt zwei Ausgaben des Anlegerbriefs kostenlos testen und Erstabo zum halben Preis erhalten!